Prüfen von keramischen Rohstoffen.

In der Rohstoffrezeptur befinden sich in der Regel Ton, Sand und Zuschlagstoffe. Tonmineralien bewirken Plastizität und Verdichtung/Dauerhafteigenschaften bei einem Brennprozess mit hohen Temperaturen.

Sand und einige andere Zuschlagstoffe sorgen für eine Vermagerung der Masse, wodurch die nass geformten Produkte besser getrocknet und gebrannt werden können.

Zuschlagstoffe werden eingesetzt, um beispielsweise die Farbe des gebrannten Produkts anpassen zu können, oder es werden Engoben und Glasuren bei der Oberflächenbearbeitung von Produkten verwendet.

Um einen Einblick in das zu erwartende Verhalten von Ton oder Tonrezepturen zu erhalten, bestimmen wir beispielsweise die Korngrößenverteilung, die chemische Zusammensetzung oder das thermische Verhalten.

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Korngrößenverteilung.

Um Einblicke in das zu erwartende Formgebungs-, Trocknungs- und Brennverhalten von Tonrohstoffen zu erhalten, ist die Korngrößenverteilung sehr wichtig. Dabei handelt es sich um Teilchen in einer Masse, die mit Hilfe von Sieben herausgefiltert werden können und Teilchen, deren Größe aufgrund ihrer Sedimentationsgeschwindigkeit in Wasser bestimmt werden.

Auf diese Weise wird eine Korngrößenverteilung auf beispielsweise 45, 63,125, 250 Mikrometer und 0,5, 1, 2 und 4 mm vorgenommen. Bei der Sedimentationsanalyse belaufen sich die Korngrößen auf 2, 10 oder 16 Mikrometer. Die Fraktion kleiner als 10 Mikrometer wird in der keramischen Industrie mit Lehmfraktion bezeichnet.

TCKI setzt hierzu eine einzigartige Analysemethode ein, die weitestgehend automatisiert ist und wobei qualitativ sicher und zuverlässig eine große Menge an Rohstoffen analysiert wird.

Wenn Sie mehr über die Möglichkeiten unseres Labors erfahren möchten, können Sie hier per Mausklick unseren Laborprospekt herunterladen.

Für eine aktuelle Liste der ISO 17025 akkreditierten Aktivitäten, folgen Sie diesem Link.

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Chemische und mineralogische Zusammensetzung.

Die chemische Zusammensetzung von Tonrohstoffen gibt Aufschluss über die Mineralarten, die sich im Rohstoff befinden. Unsere Messtechniken erlauben die Mengenermittlung eines einzelnen chemischen Elements, aber auch die vieler chemischer Elemente gleichzeitig. Diese chemischen Elemente können sich sowohl in Feststoffen als auch in wasserlöslichen Verbindungen und Salzen befinden.

Eingesetzt wird ein breites Spektrum an Messtechniken und chemischen Analysemessgeräten, u. a. Röntgenfluoreszenzspektrometer (RFA), Röntgendiffraktometer (XRD), Atomemissionsspektrometer mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP-OES), TOC-Kohlenstoffmessgeräte, Ionenchromatograph (IC) sowie ionenselektive und potentiometrische Messgeräte.

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Thermische Analysen.

Thermische Analysen geben Aufschluss über das Ausdehnungs- oder Schrumpfverhalten eines Materials, wenn dieses erhitzt oder gekühlt wird. Gemessen wird das mit einem Kontaktdilatometer oder einem optischen Dilatometer.

Des Weiteren verfügen wir über einen optischen Flexmesser, mit dem Durchbiegungsverhalten (thermische Stabilität) als Funktion der Temperatur oder die Schub- und Zugkräfte, die bei einem Zwei- oder Mehrschichtsystem auftreten (beispielsweise Glasuren auf einer Tonoberfläche) festgestellt werden können.

Mit thermogravimetrischer Analyse (TGA) stellt man die Gewichtsverringerung eines Materials durch Ausbrennen von Stoffen als Funktion der Temperatur fest. Zur Feststellung der endothermen und exothermen Reaktionen bei Temperaturerhöhung wenden wir das Verfahren der dynamischen Differenzkalorimetrie (DSC) an.

Wir beraten Sie gerne.