TCKI ist bereits seit über 60 Jahren als unabhängiges Forschungsinstitut, Kompetenzzentrum sowie als Beratungs- und unterstützungsfirma für mineralische Rohstoffe und die daraus hergestellten Baumaterialien tätig.

TCKI ist bereits seit über 60 Jahren als unabhängiges Forschungsinstitut, Kompetenzzentrum sowie als Beratungs- und unterstützungsfirma für mineralische Rohstoffe und die daraus hergestellten Baumaterialien tätig. Hinzu kommt unsere Expertise in Bezug auf die dazu gehörigen Produktionstechnik und Verfahrenstechnik.

TCKI verfügt über hochqualifizierte Mitarbeiter in den Abteilungen: Messgruppe, Labor, Zeichenbüro und Beratungsgruppe.

Die Messgruppe besteht aus Messtechnikern und Beratern, die mit Hilfe modernster Messinstrumente und Hilfsmittel Prozessbedingungen feststellen.

Auf Basis dieser Informationen können Maßnahmen für eine wirksamere und effizientere Betriebsführung getroffen werden, beispielsweise im Bereich von Quantitäts- und Qualitätsaspekten, aber auch im Rahmen der Senkung von Energiekosten.

In unserem modernen Labor werden spezialistische Analysen von unter anderem Silikatrohstoffen, z. B. Ton und Sand, aber auch von vielen Zuschlagstoffen und Sekundärrohstoffen durchgeführt. Neben der keramischen Industrie beantragen regelmäßig andere Sektoren individuell zugeschnittene Analysen.

Sowohl im Auftrag von Herstellern, als auch von Zertifizierungsinstanzen erfolgen Untersuchungen von Bauprodukten und -materialien auf verschiedenste Eigenschaften, z. B.:

  • Abmessungen und Formeigenschaften
  • Physikalische Eigenschaften
  • Mechanische Eigenschaften
  • Chemische Eigenschaften
  • Dauerhaftigkeitsaspekte (Frostbeständigkeit)
  • Griffigkeitseigenschaften von Bodenprodukten und -materialien

Die meisten Analysemethoden in unserem Labor sind ISO 17025 akkreditiert.

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Prüfungen, Ausarbeitung und Beratung sind vorzugsweise immer individuell abzustimmen.

Nach den Messungen und Analysen formulieren unsere Berater eine bündige und praktische Empfehlung. Die Kenntnisbereiche in der baukeramischen Industrie sind Technik, Technologie, Energie, (Silikat-)Rohstoffe, Qualitätssysteme, Umwelt, Produktauslaugung und Arbeitsbedingungen.

Ferner beraten wir in den Bereichen Rohstoffvorbearbeitung/Massenbereitung, Formungsverhalten, Trocknen und Brennen von keramischen Produkten.

Wir genießen seit vielen Jahrzehnten das Vertrauen unserer Kunden bei Entscheidungen über Anpassungen in der Produktionsführung und bei Neubau.

Unser Fachwissen und unsere Erfahrungen in der keramischen Industrie können ebenfalls ausgezeichnet in anderen Sektoren angewendet werden, beispielsweise in den Bereichen; Produktionstechnik, Energie, Umwelt und Arbeitsbedingungen.

In unserem modernen Labor führen wir spezialisierte Analysen.
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Die bautechnischen und maschinenbautechnischen Mitarbeiter im Zeichenbüro erstellen die Zeichnungen zu verschiedenen Projekten.

Die bautechnischen und maschinenbautechnischen Mitarbeiter im Zeichenbüro erstellen die Zeichnungen zu verschiedenen Projekten, die von unseren Beratern betreut werden. Zu den Aufgaben des Zeichenbüros gehört auch die bautechnische Beratung über das Anbringen von Dilatationen in Mauer- und Klebwerk mit verschiedenen Mauerziegelarten.

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Gute Kenntnisse, Sachverstand und fachmännisches Können bestimmen das Endergebnis eines Bauwerks.

Dehnungsfugen im Mauerwerk sind Unterbrechungen im Mauerwerk, um Rissbildung zu vermeiden infolge Deformation durch Temperaturdifferenzen, Schrumpfung und Kriechen TCKI übernimmt die Projektberatung auf diesem Gebiet und stützt sich dabei auf die Berechnungsverfahren des “Vereniging Koninklijke Nederlandse Bouwkeramiek (KNB)“.

Gute Kenntnisse, Sachverstand und fachmännisches Können bestimmen das Endergebnis eines Bauwerks. Beim Entwurf spielt das Fassadenbild eine wichtige Rolle. Dies erwächst aus der Erfahrung, der Vision und dem kreativen Denken des Designers.

Ist sich der Architekt davon bewusst, dass eine Fassade aus Mauerziegeln ohne die hierfür nötigen Sachkenntnisse total ruiniert wird oder unter Rissbildung leidet?

Um die Positionierung und Zahl der Dilatationen in Fassaden aus Mauerziegeln bestimmen und verringern zu können, müssen der Designer und der Bauingenieur bereits in der Ausschreibungsphase miteinander besprechen, wie sich dies am besten realisieren lässt. Die CUR-Empfehlung 71 (konstruktive Aspekte beim Entwurf, der Berechnung und Detaillierung von Fassaden in Mauerwerk) und die CUR-Empfehlung 82 (Kontrolle der Rissbildung in Steinbauten) sowie die Projektberatung, die beispielsweise eine Dilatationsberatung durch die Backsteinindustrie beinhalten kann, spielen dabei eine wichtige Rolle.

Mit einer solchen Beratung in der Ausschreibungsphase kann man sich davor schützen, dass während der Ausführungsphase zusätzliche Kosten entstehen, beispielsweise durch die Änderung der Stürze, das Anbringen von Dilatationen, zusätzliche Hohlwandanker und / oder Mauerwerksarmierungen. Die Lenkung der Positionen und der Zahl der Dilatationen in der Ausschreibungsphase wird durch die Wahl der richtigen Detaillierung und der korrekten Hilfsmittel (Stürze, Mauerwerksarmierung) ermöglicht.

Überall dort, wo infolge einer übermäßigen Spannung durch Temperaturbelastung eine unerwünschte Rissbildung auftreten kann, müssen Dehnungsfugen angebracht werden. Eine unerwünschte Rissbildung kann überall dort auftreten, wo sich das Mauerwerk aufgrund der daran angebrachten Bauelemente nicht ungehindert verformen kann, oder wo es durch hindurchstechende Teile, die das Mauerwerk örtlich unterstützen, wie beispielsweise Balkons, Loggias und Galerieplatten, an der Verformung gehindert wird.

Die Dehnungsfugen sorgen dafür, dass sich die Form bei Bedarf ungehindert verändern kann. Zur Deutlichkeit sei gesagt, dass eine Dehnungsfuge (5 mm) keine Scherfuge (0 mm) ist.

Die Wahl der Stürze wirkt sich stark auf das Fassadenbild aus. Ein ästhetisch ansprechender Fassadenentwurf kann durch die Art der Stürze über den Fassadenöffnungen erheblich gestört werden. Mit frei an der Außendecke aufgelegten Stürzen, eventuell in Kombination mit einer Mauerwerksarmierung anstelle von Fassadenträgern, lässt sich die Anzahl der Dilatationen verringern.
Werden die Stürze mit der dahinter liegenden Konstruktion verbunden, dann verhalten sie sich wie Fassadenträger. Am Anfang und am Ende eines Fassadenträgers folgt immer eine Dilatation.

Wenn die Fassadenträger über die Pfeiler hinausreichen, dann werden nicht so viele Dilatationen benötigt. Ein weiterer Einflussfaktor liegt in der Befestigung der Fassadenträger an einer Betonwand (steif) oder an einer Bodenkonstruktion (Durchbiegung). Die Verformung durch Mauerwerksunterstützungen und Galerieplatten kann bedeuten, dass zusätzliche Dilatationen erforderlich sind.
Das Endergebnis muss so aussehen, wie dies der Architekt im Entwurf vorgesehen hat.

Die Dilatationen sind relativ unauffällig, wenn man sie hinter den Regenwasser-Ablaufrohren im Außenblatt, bei einem Farbübergang oder an Sprüngen in der Fassade positioniert. Dilatationen können aber auch beim Entwurf berücksichtigt werden, indem sie eine entsprechende Aufteilung erhalten oder einen Rhythmus im Fassadenbild darstellen. Die Dilatationen müssen straff ausgeführt werden. Die Zusammenarbeit und das Denken konzentrieren sich auf das gemeinsame Endziel, die Verbesserung der Qualität der Fassadenarchitektur.

Ist sich der Architekt davon bewusst, dass eine Fassade aus Mauerziegeln ohne die hierfür nötigen Sachkenntnisse total ruiniert wird oder unter Rissbildung leidet?